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Vorbemerkung
Die Ausführung der Bauleistungen erfolgt zum garantierten Festpreis nach den Maßgaben dieser Bau- und Leistungsbeschreibung. Die hier aufgeführten Leistungen orientieren sich an einer guten Standardausstattung und reflektieren zudem wesentliche Kundenwünsche der letzten Jahre.
Die in dieser Leistungsbeschreibung genannten Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer und beinhalten die komplette Leistung inklusive der Lohn- und Materialkosten. Änderungen und Ergänzungen sind in allen Leistungsbereichen möglich.
Unsere Häuser entsprechen den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) und der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009). Sie finden in unserer Baubeschreibung unter Heizungsinstallation mehrere Möglichkeiten für eine zukunftsweisende Haustechnik. Sie haben die Wahl.
Wir bieten den Hausbau in den Ausbaustufen "schlüsselfertig", "Ausbauhaus" und "Rohbau" an. Welche Leistungen in den jeweiligen Ausbaustufen enthalten sind, entnehmen Sie dieser Übersicht:
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1. Bauvorbereitende Leistungen
1.1. Bodengutachten
Es wird ein Bodengutachten durch ein qualifiziertes Ingenieurbüro erstellt, welches alle relevanten Aussagen zur Bodenbeschaffenheit, der Tragfähigkeit und eine fundierte Gründungsempfehlung beinhaltet. Dieses Gutachten wird der Bauherrenschaft übergeben.
1.2. Grundstücksbegehung
Vor Baubeginn erfolgt eine kostenfreie Grundstücksbegehung mit der Bauleitung zur Abstimmung der bauvorbereitenden Maßnahmen, wie z.B. Gehwegüberfahrt, Zuwegung, Baumfällung, Abrissleistungen, Kranstandort, Oberleitungen usw..
1.3. Bauplanung
Die notwendigen Unterlagen für die Baugenehmigung oder Bauanzeige werden Ihnen in dreifacher Ausführung im Maßstab 1:100 zur Verfügung gestellt. Diese Unterlagen beinhalten die Genehmigungsplanung inkl. Flächen- & Kubaturberechnung, die statischen Berechnungen, den Wärmeschutznachweis, den Nachweis zur Einhaltung des geltenden EnEV und den Energiepass.
Zum Baubeginn werden die Detailplanungen im Maßstab 1:50 und 1:20 für das Bauvorhaben erstellt und der Bauherrenschaft übergeben.
1.4. Baustelleneinrichtung
Das Einrichten der Baustelle beinhaltet den Auf- und Abbau einer Bautoilette, An- und Abtransport eines Abfallcontainers mit 7 m³ Volumen und das Vorhalten von Baugeräten und Gerüsten. Die regelmäßige Reinigung der Baustelle und die Abfuhr der Bauabfälle sind selbstverständlich im Festpreis enthalten.Hinweis
Wenn Bauzäune gefordert werden, liefern wir diese auf Wunsch gegen gesonderte Berechnung. Für erforderliche Straßensperrungen sorgen die Bauherren.
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2. Erdarbeiten, Gründung & Bodenplatte
2.1. Erdarbeiten
Der vereinbarte Festpreis beinhaltet den Abtrag des vorhandenen Mutterbodens bis 30 cm und die getrennte Lagerung auf dem Grundstück. Beim Hausbau mit Keller, sind der Aushub der Baugrube, bzw. Fundamentgräben nebst benötigtem Arbeitsraum entsprechend der Baupläne im Festpreis enthalten. Der Aushub wird seitlich vom Baugrundstück gelagert. Enthalten ist auch das Hinterfüllen und das Verdichten des Arbeitsraumes mit dem vorhandenen Erdmaterial.
Hinweise
Nicht in unserem Festpreis enthalten ist der Abtransport und das Entsorgen bzw. das Zwischenlagern von überschüssigem Erdmaterial außerhalb des Grundstücks. Sollte das vorhandene Erdmaterial für das Hinterfüllen der Baugrube nicht geeignet sein, so ist durch den Bauherrn geeignetes Füllmaterial beizustellen.
Bei den Erdarbeiten gehen wir von einem ebenen Gelände und von einer Bodenklasse 3 bis 5 (nach DIN 18300) aus. Das bedeutet eine Tragfähigkeit von 150 kN pro m² sowie Ebenes (bis 2% Neigung) natürlich gewachsenes Gelände.
Abweichungen hierzu bedürfen einer separaten Angebotslegung.
Bei Schicht- oder Grundwassergefahr oder einer minderen Bodenpressung oder bei nicht tragfähigem oder schwerem und/oder felsigen Boden (Bodenklasse 1,2,6 und 7 gemäß DIN 18300) und/oder Hanglage können zusätzliche Kosten entstehen. Grundlage für die genaue Ermittlung der Kosten bildet die Baugrunduntersuchung.
Nicht zu den Standardleistungen gehören geeignete Maßnahmen gegen Grundwasser und Oberflächenwasser, Wassereinbrüche und/oder Grundwasserabsenkung.
2.2. Gründung
Die Gründung des Hauses erfolgt auf Streifenfundamenten und einer bewehrten Bodenplatte.
Umlaufend wird unter den tragenden Außenwänden und unter den tragenden Innenwänden ein Streifenfundament nach Vorgaben der statischen Berechnungen ausgehoben und mit Transportbeton der Güteklasse C 20/25 ausgeführt.
Im Streifenfundament wird ein verzinkter Bandstahl, als Potentialausgleich eingelegt. Die Anschlussfahne endet im Hauswirtschaftsraum zum Anschluss an die Elektroanlage.
Vor Ausführung der Bodenplatte wird eine zugelassene Sauberkeitsbahn verlegt und die Bewehrung nach Statik verarbeitet.
2.3. Bodenplatte
Das Betonieren der Bodenplatte erfolgt mit Transportbeton der Güteklasse C 20/25 und wird mit mechanischen Rüttlern verdichtet sowie rau abgezogen. Es wird eine Feuchtigkeitsabdichtung nach DIN 18 195 Teil 4 mit einer entsprechenden Grundierung und Bitumen-Schweißbahn nach DIN 52 131 ausgeführt.
In der Bodenplatte werden die notwendigen Leerrohre für das Abwasser und für die Einführung der Medien verlegt. Grundlage dafür bildet der vorab erstellte Leerrohrplan in Zusammenarbeit und Abstimmung mit den örtlichen Versorgern, den Fachgewerken und der Bauherrenschaft.
Hinweise
In einigen Bundesländern werden die Leerrohre für Gas, Strom und Wasser bauseits vom Versorger zur Verfügung gestellt und müssen verwendet werden. Diese sind von der Bauherrenschaft zum Baubeginn bereit zu stellen. Die eingebauten Leerrohre enden auf kürzestem Wege direkt an der Außenkante der Bodenplatte in der erforderlichen Tiefe.
Nicht enthalten sind Anforderungen und Leistungen die aus der Prüfstatik & örtlichen Besonderheiten resultieren, Sondergründungen, Bodenaustausch, Abfuhr mit Entsorgung des Bodenaushubs, Lehmboden, Unterfangungen und Wasserhaltung.
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3. Außenmauerwerk und tragende Innenwände
3.1. Außenmauerwerk
Die tragenden Außenwände werden einschalig und homogen als hochwärmedämmendes Mauerwerk mit 365 mm Porenbetonsteinen oder Porenbeton-Plansteinen erstellt.
Porenbeton, auch Gasbeton genannt, ist aus rein natürlichen Rohstoffen hergestellt und verfügt durch seine charakteristische Struktur, gebildet aus Millionen kleinster Luftporen, über optimale Festigkeit bei geringem Gewicht. Luft hat zudem eine niedrige Wärmeleitfähigkeit, was Porenbeton zu einem der besten Wärmedämmer macht. Porenbeton hat eine hervorragende Wärmedämmung, minimiert Wärmebrücken durch gleich gute Wärmedämmung in alle Richtungen, hat eine hohe Tragfähigkeit, einen guten Schallschutz durch günstige Porenstruktur (2dB Bonus), einen überragenden Brandschutz und ist ein idealer Befestigungsgrund ohne Hohlräume.
Die Verarbeitung erfolgt im Dünnbettverfahren nach DIN 1053-1 und DIN 4103-1.
3.2. tragendes Innenmauerwerk
Die tragenden Innenwände werden, mit Porenbetonsteinen oder Porenbeton-Plansteinen in den Stärken 17,5 cm oder 24 cm (je nach statischer Erfordernis) ausgeführt.
Die tragenden Stürze für Fenster und Türen werden mit Porenbeton-Fertigteilstürzen PST 4.4 nach Zulassung Z-2.1-15 ausgeführt. Die Dimensionierung und Anforderungen für diese tragenden Stürze in den Breiten 365mm und 175mm werden in der Statik berechnet und festgelegt.
Im Bereich des Sockels wird mit einem 300mm Porenbeton-Planstein, PPW4, begonnen.
Diese erste Steinlage wird mit einer zugelassenen Mauersperrbahn G200 gegenüber der Bodenplatte isoliert. Von außen erfolgt die Isolierung der Bodenplatte und der ersten Steinreihe mit einer Dichtschlämme. Als zusätzliche Wärmedämmung werden 60mm Perimeterdämmplatten im Klebverfahren fixiert und mechanisch mit Dübeln befestigt.
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3.3. nichttragende Innenwände / Trennwände
3.3.1. Ausführung in Trockenbauweise (Standard)
Die Ausführung der nichttragenden Innenwände erfolgt im hochwertigen Trockenbausystem mit raumhohen 75 mm Metallständerwänden, 60 mm mineralischer Hohlraumdämmung und beidseitig doppelter Beplankung mit 12,5 mm Gipsbauplatten. Das Fertigmaß beträgt 125 mm. Die Innentüröffnungen werden mit zusätzlichen und verstärkten UA-Profilen ausgeführt.
Mit der Ausführung der nichttragenden Innenwände als Metallständerwände und doppelter Beplankung wird ein überragender Schallschutz von 52 dB erreicht.
Dieser Wert übertrifft alle baurechtlichen Anforderungen und die Werte die mit vergleichbaren Mauerwerkwänden erreicht werden können.
Der entsprechende Nachweis erfolgt im Beiblatt 1 zur DIN 4109 und dem entsprechenden Prüfzeugnis. Diese Konstruktion hat einen hervorragenden Brandschutz mit einer Feuerwiderstandsklasse nach DIN 4102 von F 90-A. Ein weiterer entscheidender Vorteil der Systembauweise ist die komplette Minimierung des Feuchteeintrags in das Bauwerk und die schnelle sowie systematisierte Bauweise die Mängel und Pfusch vermeidet. An diesen Wandsystemen können alle üblichen Befestigungen ausgeführt werden. Die Konsollasten regelt die DIN 18 183. Als weiteren Vorteil dieser Systembauweise ist die Flexibilität der Wände zu beachten. Es ist jeder Zeit möglich Wände zu demontieren, zu versetzen oder zu verändern.
3.3.2. Ausführung in Massivbauweise (Optional)
Die Trennwände (nicht tragend) werden, mit Porenbetonsteinen oder Porenbeton-Plansteinen in der Stärke 11,5 cm errichtet.
Hinweis
In der Ausbaustufe „Rohbau“ sind nicht tragende Innenwände / Trennwände nicht enthalten und Eigenleistung der Bauherren.
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4. Decke über Erdgeschoss
4.1. Einfamilienhäuser und Stadtvillen
Als Geschossdecke zwischen dem Erdgeschoss und dem Obergeschoss wird eine massive Stahlbetondecke ausgeführt.
Die Decke wird als Systemdecke in Fertigteilen geplant, hergestellt, geliefert und montiert. Die Dicke der Deckenplatten beträgt 200mm. Durch die Verwendung einer Vollmontagedecke verringert sich die Bauzeit, es gibt keine technologischen Stand- & Wartezeiten mehr und es steht sofort die volle Tragfähigkeit der Decke, ohne zusätzliche Unterstützung, zur Verfügung. Es gibt keinen zusätzlichen Ortbeton, keine zusätzlichen Trocknungszeiten und es ist ein sofortiges Weiterbauen möglich. Im Zeitalter optimal wärmegedämmter und sehr dichter Häuser ist die Ausführung und Verwendung von Fertigteildecken besonders wertvoll und empfehlenswert, da die gesundheitsgefährdende Baufeuchte vermieden wird. Bei herkömmlichen, vor Ort betonierten Decken werden ca. 2.500 Liter zusätzliches Wasser in das Gebäude gepumpt.
Durch die hohe Fertigungspräzision der Deckenelemente können die Montagefugen schnell in Eigenleistung geschlossen werden und die Deckenunterseiten sind damit sofort tapezierfähig.
4.2. Bungalow über Erdgeschoss und Stadtvillen über Obergeschoss
Hier werden die Deckenbalken der Dachkonstruktion als Unterkonstruktion für die Aufnahme der mineralischen Wärmedämmung und der Trockenbauverkleidung ausgelegt.
Hinweis
In der Ausbaustufe „Rohbau“ ist die Position 4.2. nicht enthalten und in Eigenleistung auszuführen
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5. Treppe und Treppengeländer
5.1. Betontreppe
Vom Erdgeschoss zum Obergeschoss wird eine halbgewendelte Stahlbeton-Fertigteiltreppe projektiert, hergestellt, geliefert und montiert. Damit wird ein erhöhter Schallschutz gewährleistet und der Raum unter der Treppe kann als zusätzliche Nutzfläche verwendet werden. Die Unterseite ist schalungsglatt. Die Stufen sind nicht belagsfertig, es müssen je nach Belag noch entsprechende Zusatzleistungen ausgeführt werden. Die Höhe der Trittstufen und die Treppenbreite richten sich nach dem jeweiligen Hausprojekt und werden in der DIN 18 065 geregelt.
Das Geländer des halbgewendelten Treppenelements vom EG zum OG besteht aus einem Handlauf und Pfosten mit 42er Rundrohr, Ober- & Untergurt mit 22er Rundrohr sowie Füllungstäben mit 12er Rundstahl. Die Befestigung erfolgt an der Treppenwange. Nach Erfordernis und Projekt erfolgt die Ausführung eines Podestgeländers im gleichen Design. Die Treppengeländer sind grundiert; die weiteren Malerarbeiten werden vom Bauherrn in Eigenleistung übernommen.
5.2. Massivholztreppe & Stahl-/Holztreppe
Wahlweise kann die Treppe vom Erdgeschoss zum Obergeschoss auch als Holztreppe oder Stahl-/Holztreppe ausgeführt werden. Grundlage unserer Kalkulation ist in diesem Fall eine Treppe zu einem Preis von 2.600 € inkl. Lieferung und Einbau.
Hinweise
Bei der Ausbaustufe „Rohbau“ ist die der Einbau einer Treppe nicht vorgesehen. Auf Wunsch ist jedoch der Einbau einer Betontreppe ohne Geländer möglich.
Für Bungalows sind keine Treppen vorgesehen.
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6. Dachstuhl, Dacheindeckung und Dachentwässerung
6.1. Dachstuhl
Zur Ausführung kommt ein traditioneller Vollholzdachstuhl aus kammergetrockneten Konstruktionsvollholz als Studiobinderkonstruktion. Die Dimensionierung der Sparren, Kehlriegel, Dachneigung, Überstände und Deckenbalken werden in der Hausstatik und der herstellerbezogenen Ausführungsstatik projektbezogen berechnet und geplant. Die Lastannahmen erfolgen nach DIN 1055, der Windlastzone 2 & der Schneelastzone 2. Wir planen die Dachüberstände an den Traufenseiten mit ca. 50 cm und an den Giebelseiten mit ca. 25 cm.
Der geforderte Holzschutz wird auf Grundlage der Gefährdungsklasse 1 mit unbedenklichen Mittel auf Salzbasis ausgeführt. Es werden nur zugelassene Verbindungsmittel verwendet.
6.2. Dacheindeckung und Entwässerung
Die Dachdeckerleistungen werden auf Grundlage der DIN 18 338 und dem Regelwerk des deutschen Dachdeckerhandwerkes ausgeführt.
Nach Fertigstellung des Dachstuhls wird eine dampfdiffusionsoffene Unterspannbahn verlegt und mit Konterlattung sowie Dachlattung, nach Sortierklasse DIN 4074 S10, gesichert. An den Traufseiten werden eine Keilbohle und ein Rinneneinhangblech verwendet. Der sichtbare Dachüberstand wird mit Nut- & Federbretter verkleidet und mit Holzschutzlasur behandelt.
Die Eindeckung erfolgt mit hochwertigen, engobierten Tondachziegeln vom Hersteller Röben. Der Monza-plus-Tondachziegel hat mit seiner ausgeklügelten Verfalzung ein Höchstmaß an Regeneintragssicherheit. Durch höchste Qualitätsstandards wird ein makelloses Oberflächenfinish der edlen Engoben erreicht.
Diese Engoben stehen kostenneutral in Schiefergrau oder Kupfer-rotbraun für Ihr Dach zur Verfügung. Die Formziegel für First und Sanitärentlüftung sind im Leistungsumfang enthalten.
Die Entwässerung der Dachflächen erfolgt auf Grundlage der DIN EN 12 056-3 & DIN 1986-100 mit einer halbrunden vorgehängten Rinne und zwei Fallrohren. Das Material der Entwässerung besteht aus wartungsfreiem Titan-Zinkblech.
Die unteren Fallrohrenden werden mit abgewinkelten Auslässen ca. 20cm über dem Geländeniveau realisiert. Die Ausführung der Klempnerleistungen erfolgt nach DIN 18339.
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7. Isolierung und Wärmedämmung
Bei den Einfamilienhäusern mit Satteldach erfolgt die Wärmedämmung mit 200mm mineralischer Dämmung, WLG 040, zwischen den Dachsparren.
Bei Bungalows und zweietagigen Stadtvillen erfolgt die Verlegung der Dämmung zwischen den Deckenbalken.
Die Ausführung erfolgt als Zwischensparrendämmung mit raumseitiger ampfbremsfolie. Dadurch wird ein sehr guter winterlicher und ein idealer sommerlicher Wärmeschutz gewährleistet. Mit seiner hervorragenden Schalldämm-Qualität schützt die Zwischensparrendämmung wirkungsvoll gegen Lärm von außen, sorgt für Ruhe im Haus und für mehr Wohnqualität. Der mineralische Dämmstoff besteht aus nichtbrennbarem Material und bietet mit der bestmöglichen Baustoffklasse A1 höchste Sicherheit im Fall eines Feuers. Menschen und Sachwerte werden vorbeugend geschützt.
Die Bauwerksanschlüsse der Dampfbremsfolie an den massiven Wänden werden mit einer dauerhaft selbstklebenden & elastischen Klebermasse ausgeführt. Dieser Kleber ist geruchslos und ohne Lösungsmittel. Die Stöße und Durchdringungen werden mit einem Spezialklebeband mit extrem starker Klebekraft ausgeführt. Dieses Klebeband ist alterungsbeständig und versprödet nicht, da ohne Lösungsmittel und ohne Harz.
Für den Nachweis der ausgeführten Qualität und fachgerechten Ausführung der Leistungen führt ein einem zertifizierter Sachverständiger einen Luftdichtigkeitstest durch. Das Messprotokoll und die Bescheinigung der erforderlichen Luftdichtigkeit wird der Bauherrenschaft übergeben. Der vorgegebene Grenzwert der Luftdurchlässigkeit nach EnEV und DIN 4108-7 für Gebäude beträgt bei einem Differenzdruck von 50 Pa n50 < 3,0 [1/h].
Hinweis
In der Ausbaustufe „Rohbau“ ist die Position 7 nicht enthalten und in Eigenleistung auszuführen.
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8. Fenster, Haustür & Fensterbänke
Die Bauelemente werden aus weißen Fünf-Kammerprofilen mit RAL-Gütezeichen nach Anforderungen der geltenden EnEV hergestellt. Nach Richtlinien des Profilherstellers werden diese mit innenliegenden verzinkten Stahlprofilen ausgeführt. Damit werden langfristig Verwindungen und andere Verformungen der Profile vermieden.
Für die Beschläge werden verdeckt liegende Einhand-Markenbeschläge mit Bandseiten im Edelstahllook in Anlehnung an die DIN ENV 1627 mit Grundsicherheit und Pilzkopfverriegelung montiert. Dabei sind Flügelheber und Fehlbedienungssperre serienmäßig enthalten.
Die Verglasung erfolgt mit hochwertigem Wärmeschutzglas als Zwei-Scheiben-Isolierglas mit einem Ug-Wert von 1,1 W/(m²K) nach DIN EN ISO 10 077-1.
Das Haustürelement hat zusätzlich verstärkte & verzinkte Stahlprofile zur Realisierung der Einbruchwiderstandsklasse und langlebige Funktionstüchtigkeit des Elementes enthalten.
Ihre Haustür ist das Entree und die Visitenkarte des Hauses. Zur individuellen Gestaltung stehen Ihnen mehrere Türfüllungen, blickdichte Verglasungen und entsprechende Türbeschläge aus Messing oder im Edelstahllook zur Auswahl.
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8.1. Außenfensterbänke
Die Außenfensterbänke werden aus Aluminium-Systemprofilen mit seitlichen Abschlusskanten gefertigt und montiert. Die Farbe ist weiß, anlehnend an RAL 9016.
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8.2. Innenfensterbänke
Die Innenfensterbänke werden aus Aglo-Marmor in Grau-Weiß oder Gelb-Braun-Beigen Material gefertigt und montiert. Die Stärke der Innenfensterbänke beträgt 20mm. Die Ausladung beträgt ca. 200mm. Im Bad & Gäste-WC werden keine Innenfensterbänke ausgeführt.
Hinweis
In der Ausbaustufe „Rohbau“ ist die Position 8.2. nicht enthalten und in Eigenleistung auszuführen.
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9. Gerüstbau, Außenputz / Klinker
9.1. Gerüstbau
Alle für die Durchführung der Baumassnahmen benötigten Gerüste werden unter Beachtung einschlägiger Vorschriften dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechend erstellt und bis zur Fertigstellung der Außenputzarbeiten unterhalten.
Hinweis
Sofern Sie die Außenputzarbeiten in Eigenleistung ausführen, wird das Gerüst nur gegen Mehrpreis vorgehalten.
9.2. Außenputz (Standard)
Außenputze werden auf das Fassadenmauerwerk aufgebracht und haben neben der Gestaltungsfunktion die Aufgabe, den Baukörper in der Hauptsache vor Witterungseinflüsse zu schützen. Auf Porenbetonfassaden wird ein mineralisches Leichtputzsystem als Werkmörtel verwendet.
Diese Putze sind in ihren physikalischen Eigenschaften genau auf den Baustoff abgestimmt und entsprechen somit den hohen Anforderungen. Witterungseinflüsse in Form von Regenwasser üben die stärkste Beanspruchung auf Putz im Außenbereich aus. In der DIN 4108-3 sind hinsichtlich des Regenschutzes Beanspruchungsklassen dargestellt. Der ausgeführte Fassadenputz wird damit im ausgehärteten Zustand als Wasser abweisend klassifiziert. Der geringe Wasseraufnahmekoeffizient bewirkt, dass der Putz nur sehr geringe Mengen an Wasser kapillar aufnimmt. Durch den sehr niedrigen Wasserdampfdiffusionswiderstand kann das kapillar aufgenommene Wasser sowie die produktionsbedingte Feuchtigkeit weitgehend ungehindert bis auf die Ausgleichsfeuchte entweichen.
Die Ausführung erfolgt, unter Verwendung eines zweilagigen Leichtputzsystems, mit einem Unterputz, einer Grundierung und einem Oberputz. An allen Laibungen und Außenecken werden zugelassene und verzinkte Putzprofile befestigt. An Materialübergängen oder Materialwechseln werden Armierungen (Gewebeeinlagen) in den Unterputz mit eingearbeitet. Die Bezeichnung „Armieren“ kommt aus dem lateinischen und bedeutet bewehren. Dies erfolgt mit Armierungsgewebe. Dabei handelt es sich um alkalifeste Glasfaser- oder Textilgewebe unterschiedlicher Dicke und Maschenweite. Die Armierungsgewebe werden in den frischen Unterputz eingebettet und sollen Rissbildungen überbrücken. Die Kraft, die durch Bewegungen im Rissbereich auf die Beschichtung einwirkt, wird durch die Armierung auf eine größere Fläche übertragen. Der Oberputz wird als hochwertiger, lösungsmittelfreier Edelputz auf Kunstharzbasis ausgeführt. Dieses Material ist wasserdampfdurchlässig und wasserabweisend. Die Oberfläche des Edelputzes wird in Scheibenputzstruktur mit 2mm Körung ausgeführt. Für die farbliche Gestaltung der Fassade stehen umfangreiche Farbtöne des Herstellers zur Verfügung.
9.3. Klinker / Verblendfassade (Optional)
Bei der Ausführung als Verblendfassade wird das Außenmauerwerk als zweischaliges Verblendmauerwerk mit Kerndämmung und Feuchtigkeitsisolierung im Sockelbereich ausgeführt. Die Hintermauerung aus Porenbeton erfolgt in statisch erforderlicher Stärke.
Die Dämmung erfolgt nach den Erfordernissen der Energieeinsparverordnung (EnEV ) und besteht aus Kerndämmung (WLG 035). Sie wird bis zur Oberkante des Drempels (Kniestock) ausgeführt. Verblendsteine gemäß Bemusterung werden im wilden Verband gemauert. Über Fenster- und Türöffnungen werden scheitrechte Verblendbögen, 1 Stein hoch erstellt. Für die Verblendsteine haben wir einen Preis von 450,-. € pro 1.000 Stck. inkl. MwSt. (Normalformat = 48 Stck./m²) kalkuliert. Andere Formate können gegen Mehrpreis verarbeitet werden. Alternative Klinker-Bauweisen sind auf Anfrage möglich. Die Verfugung erfolgt mit zementgrauem Mörtel nach dem Säubern der Verblendung. Die an den Hausecken angeordneten Dehnungsfugen werden dauerelastisch geschlossen. Es handelt sich um Wartungsfugen.
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10. Innenputz
An allen Außenwänden im Innenbereich, außer Spitzboden, und an den tragenden Innenwänden wird ein einlagiger Maschinen-Gipsputz nach DIN V 18 550 ausgeführt. An Laibungen und Ecken werden verzinkte Putzprofile lot- und/oder waagerecht befestigt.
Die Oberfläche entspricht der Qualitätsstufe 2 für geglättete Putze. Die Putzoberfläche ist geeignet für die Beschichtung mit dekorativen Putzen mit einer Korngröße von > 1mm, für mittel- bis grobstrukturierte Wandbekleidungen, wie z.B. Raufasertapete (Körnung RM oder RG nach DIN 6742 ) oder matte, gefüllte Anstriche die mit einer groben Lammfell- oder Strukturrolle aufgetragen werden. Bei der Ausführung nach Q2 sind vereinzelte Abzeichnungen, wie z.B. Traufelstriche, nicht auszuschließen. Schattenfreiheit bei Streiflicht wird nicht erreicht.
Vor Ausführung der bauseitigen Malerarbeiten sind geeignete Maßnahmen, wie z.B. Grundierung der Decken und Wände zu beachten.
Hinweis
In der Ausbaustufe „Rohbau“ ist die Position 10. nicht enthalten und in Eigenleistung auszuführen.
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11. Estrich
Zur Ausführung kommt ein Zement-Estrich nach DIN 18 560 & DIN 18 353.
Estriche sind Mörtelschichten, die als Fußboden auf einem tragfähigen Untergrund oder auf zwischenliegende Dämmschichten aufgebracht werden. Sie sind nach dem Erhärten unmittelbar nutzfähig oder können einen Belag erhalten. Zementestriche zeichnen sich durch ihre große Festigkeit, einen sehr hohen Verschleißwiderstand und gute Griffigkeit aus. Sie vertragen sowohl hohe als auch tiefe Temperaturen und sind unempfindlich gegen Feuchtigkeit.
Hinweis
In der Ausbaustufe „Rohbau“ ist die Position 11. nicht enthalten und in Eigenleistung auszuführen.
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12. Wasser- und Sanitärinstallation
12.1. Wasserinstallation
Die Trinkwasserinstallation beginnt hinter dem amtlich versiegelten Hauswasseranschluss im Hauswirtschaftsraum. Die Zuleitungen für Kalt- & Warmwasser zum Bad, Gäste-WC und Küche werden mit hochwertigen PE-Rohren ausgeführt. Die erforderlichen Zu- & Ableitungen werden nach Projekt zu den jeweiligen Sanitärobjekten im Fußbodenbereich verlegt. Der Anschluss erfolgt mit der Sanitärfertigbestückung
Die Entwässerung wird mit HT-Rohr auf der Bodenplatte und /oder Decke über EG verlegt und an die, in der Bodenplatte ausgeführten, Abwasserrohre angeschlossen. Es wird jeweils ein Entwässerungsrohr im Bad, Gäste-WC und/oder HWR sowie Küche ausgeführt. Die Dimensionierung der Abwasserrohre richtet sich nach den technischen Vorschriften.
Hinweis
In der Ausbaustufe „Rohbau“ ist die Position 12.1. nicht enthalten und in Eigenleistung auszuführen.
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12.2. Sanitärausstattung / Sanitärobjekte
Alle von uns verwendeten Einrichtungsgegenstände sind Markenartikel höchster Qualität und Güte. Wir liefern in der Regel Ideal Standard, Kaldewei, Villeroy & Boch oder gleichwertig. Die Armaturen sind verchromt und gleichfalls Artikel namhafter deutscher Hersteller.
Objekte im Gäste-WC:
- Porzellan-WC-Spülbecken wandhängend mit Kunststoffsitz und Spülkasten unter Putz mit Spartaste
- Porzellan-Handwaschbecken ca. 45 cm mit Einhebelmischbatterie
Objekte im Bad:
- Duschwanne Stahl emailliert, 90 cm x 90 cm x 15 cm bzw. 90 cm x 75 cm x 15 cm incl. Wannenträger, Brausewannenablaufgarnitur mit Standrohr und eine Brausebatterie mit Wandstange und Brauseschlauch
- Porzellan-WC-Spülbecken wandhängend mit Kunststoffsitz, und Spülkasten unter Putz mit Spartaste
- Porzellan-Handwaschbecken ca. 60 cm mit Einhebelmischbatterie
- Badewanne Stahl emailliert, 170×75 cm incl. Wannenträger, Badebatterie, Wannenset mit 3-fach Handbrause
Hinweise
In den Ausbaustufen „Ausbauhaus“ und „Rohbau“ ist die Position 12.2. nicht enthalten und in Eigenleistung auszuführen.
Beim „Ausbauhaus“ werden die erforderlichen Zu- und Ableitungen zum jeweiligen Standort des geplanten Sanitärobjekts im Fußbodenbereich verlegt.
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12. Heizungsinstallation
12.1. Fußbodenheizung (Standard)
Als Heizsystem wird eine moderne und hocheffiziente Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung ausgeführt. Die Ausführung erfolgt auf Grundlage der DIN EN 1264 (Warmwasser-Fußbodenheizungen) und unter Berücksichtigung der DIN 18 560 (Estriche im Bauwesen) und DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau).
Auf der Bodenplatte wird eine Trennschicht zur ausgeführten Isolierung nach DIN 18 195 verlegt. Mit Wärmedämmplatten und einer zweiten Lage aus System-Verbundplatten wird eine geschlossene Fläche hergestellt. Auf dieser Fläche werden die Rohrleitungen der Fußbodenheizung, auf Grundlage der Wärmebedarfsberechnung des Fachgewerkes, verlegt. Diese Rohrleitungen bestehen aus hochwertigem Kunststoff, haben eine Sauerstoffsperrschicht und sind zusätzlich veredelt sowie beschichtet. Das ergibt einen Schutz gegen mechanische Beschädigungen, gegen äußere Einwirkungen wie Feuchtigkeit und eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Verformungen durch punktuelle mechanische Belastungen. Durch den Schichtenaufbau der Rohre wird ein Sauerstoffaustausch vermieden und damit eine lange Lebensdauer erreicht. Die Befestigung der Rohre auf der Systemdämmung erfolgt mit millionenfach bewehrten und professionellen Takerklammern. Die Regelung der Fußbodenheizung erfolgt mit kabelgebundenen Einzelraumreglern. Im HWR (Hauswirtschaftsraum) ist kein Regler vorgesehen.
12.2 Heizkörper (Optional)
Sofern Sie statt einer Fußbodenheizung Heizkörper wünschen, werden diese entsprechend den wärmetechnischen Erfordernissen und gemäß dem Energiebedarfsausweis, als endlackierte weiße Plattenheizkörper mit Thermostatventilen ausgeführt. Die Anschlussführung erfolgt von unten.
Alle Heizkörper befinden sich in der Regel unterhalb der Fenster. Notwendige Leitungen für die Heizung und Warmwasser-Versorgung werden im Fußboden und in gedämmten Versorgungsschächten verlegt.
Heizungsanlagen im Sinne der EnEV 2009 & EEWärmeG
Mit der Einführung der Energieeinsparverordnung EnEV 2009, in Verbindung mit dem Erneuerbarer Energien im Wärmebereich (EEWärmeG) müssen Sie beim Hausbau erneuerbare Energien einsetzen. Zum einen erreichen Sie durch ideale Dämmung eine Minderung des Verbrauchs von Primärenergie, jedoch sind die staatlichen Vorgaben nur in Kombination mit entsprechender Heiztechnik erfüllbar. Wir bieten Ihnen die folgenden Möglichkeiten an:
12.3. Gas-Brennwertheizung
(Nur in Kombination mit einer Solaranlage zur Brauchwassererwärmung)
Als Heizungssystem installieren wir eine moderne und hocheffiziente Brennwert-Gastherme, Fabrikat Vaillant, Buderus, Wolf oder gleichwertig, selbstverständlich mit allen notwendigen Armaturen, Ventilen. Durch eine außentemperaturabhängige Regelungsautomatik passt sich die Heizleistung immer schnell und exakt den veränderten Witterungsbedingungen an. Die Brennwert-Heizzentrale arbeitet vollautomatisch, umweltfreundlich und energiesparend.
Der Einbau erfolgt in der Regel und sofern konstruktiv möglich im Hausanschluss-Raum oder alternativ im Dachgeschoss. Die Brauchwassererwärmung erfolgt in einem unter dem Kessel angeordneten temperaturgesteuerten 120 l Speicher.
Zur Verteilung der Fußbodenheizung wird je Etage ein verzinkter Aufputz-Heizkreisverteiler ausgeführt. Die Größe richtet sich nach Umfang und Anforderung der ausgeführten Heizkreise. Die Heizkreisverteiler werden in Abstimmung mit den Bauherren an geeigneter Stelle eingebaut.
Die Entlüftung der Therme erfolgt über ein Systemrohr des Herstellers. Dieses ist doppelwandig und wird aus dem HWR über Dach geführt.
Der Abschluss des Abgasrohres erfolgt in der Farbe Rot oder Schwarz. Die Installation der Heizzentrale beginnt hinter dem Gas-Hausanschluss im HWR.
12.4. Solaranlage
Zur Ausführung kommt eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung mit Solarkollektoren gemäß Berechnung im Sinne des EEWärmeG § 5, inklusive der erforderlichen Regelungstechnik und wärmegedämmter Solarkreisleitung. Um eine optimale Leistung der Solaranlage zu erzielen, sollte die Anlage auf einer der Sonne zugewandten Seite installiert werden.
12.5. Luftwärmepumpe
Bei einer Luftwärmepumpe stellt die Außenluft die größte Wärmequelle dar und das funktionale Prinzip entspricht dem Ihres Kühlschrankes, jedoch umgekehrt. Ihr Kühlschrank entzieht den Lebensmitteln über den Verdampfer Wärme und gibt diese an der Geräterückseite, über den Verflüssiger, ab. Der Verdampfer einer Luftwärmepumpe entzieht die notwendige Energie für die Beheizung Ihres Hauses der Umwelt und führt diese über einen Verflüssiger dem Heizsystem zu.
Die Luftwärmepumpe (Fabrikat Viessmann, Vaillant, Rotex oder gleichwertig) besteht aus dem Wärmepumpenmodul, welches zur Außenaufstellung vorgesehen ist und einem Hydraulikmodul, welches im Hauswirtschaftsraum aufgestellt wird. Die Luftwärmepumpe beinhaltet auch eine thermostatgesteuerte Fußbodenheizung im Erd- und Obergeschoss, einen integriertem 200 Liter emaillierten Warmwasserspeicher, eine witterungsgeführte Regelung mit Nachtabsenkung, Tages- und Wochenprogramm, sowie die erforderliche Regelungstechnik.
12.6. Erdwärmepumpe mit Erdsonde
Bei der Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung machen Sie sich die Wärme aus den Tiefen der Erde zu Nutze. Auch hier entspricht das Funktionsprinzip der umgekehrten Funktion des Kühlschranks. Mittels einer Erdsonde entzieht man dem Erdreich Wärme und führt diese dem Heizungssystem zu. Dafür benötigt eine Erdwärmepumpe circa ein Viertel der Energie als elektrische Antriebsenergie, was im Umkehrschluss bedeutet, dass Sie drei Viertel der Energie (kostenlos) aus dem Erdreich gewinnen.
Grundlage für die effiziente Nutzung der Erdwärme ist ein geologisches Gutachten, in welchem die Bodenbeschaffenheit, die Folge der Bodenschichten, der Bodenwiderstand und auch die notwendige Bohrtiefe ermittelt wird.
In die Bohrung wird eine Sonde eingeführt und anschließend der Hohlraum zwischen Sondenrohr und Bohrung mit Füllstoff verpresst. Für ein durchschnittliches Eigenheim benötigt man eine Heizleistung von circa 6 KW, für welche eine Tiefenbohrung von ungefähr 100 Metern erforderlich wird.
Bei uns erhalten Sie eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit einem 100-Liter-Pufferspeicher, einem 300-Liter-Standspeicher und einer Fußbodenheizung im Erd- und Obergeschoß. Die Heizleistung ergibt sich aus der Wärmebedarfs-Berechnung. Zur Anwendung kommt ein Deutsches Markenfabrikat (Viessmann, Vaillant, Junkers oder gleichwertig) mit der erforderlichen Steuerungs- und Regelungstechnik. Die Wärmepumpe wird witterungsabhängig über Außenfühler gesteuert.
Nicht im Leistungsumfang enthalten sind die Erdbohrung sowie Verrohrung zur Wärmepumpe, ein geologisches Gutachten kann gegen Mehrpreis gesondert beauftragt werden.
12.7. Pelletsheizung
Wenn Sie sich für eine Pelletsheizung entscheiden, erhalten Sie eine betriebsfertige Warmwasser-, Holzpelletheizung mit zentraler Warmwasserversorgung
eines führenden deutschen Markenherstellers (zum Beispiel Buderus, Viessmann). Die Nennwärmeleistung des Kessels ergibt sich aus der Wärmebedarfsberechnung.
Die Lagerung der Holzpellets erfolgt in einem Sacksilo (Füllmenge ca. 3,2 t) mit Saugaustragung, dessen Befüllung direkt am Sacksilo erfolgt.
In unserer Kalkulation gehen wir davon aus, dass Sie das Silo in einem Kellerraum vorsehen.
Falls Sie Ihr Haus ohne Keller bauen, kann gegen Mehrpreis ein Erdtank oder außen liegender Lagerraum für das Sacksilo errichtet werden.
Die Abgasführung erfolgt mittels Schornstein mit Hinterlüftung und Innenfutter aus Schamotte sowie dazwischenliegender Isoliermatte.
Die Wärmeverteilung erfolgt über eine Fußbodenheizung in allen Aufenthaltsräumen im Erd- und Obergeschoss. Ein 300 l Brauchwasserspeicher versorgt Küche, Bad und WC zentral mit Warmwasser
Gegen Mehrpreis wird ein zusätzlicher Heizkreislauf für Heizkörper im Keller vorgesehen.
Hinweis
In der Ausbaustufe „Rohbau“ ist die Position 12. nicht enthalten und in Eigenleistung auszuführen
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13. Elektroinstallation
Die Elektroinstallation beginnt im Hauswirtschaftsraum hinter dem Hausanschluss. Vom Elektrohausanschluss werden max. 2m Steigeleitung zum Zählerschrank verlegt. Die Elektroinstallation erfolgt auf Grundlage der örtlichen Vorschriften, wie z.B. die TAB vom zuständigen Energieversorgungsunternehmen und nach den gültigen Vorschriften der DIN – VDE. In den Bädern und WC´s wird bei der Installation auf die Grundlagen und Vorschriften der DIN 57100 / VDE 100 Teil 701 geachtet. Die Installation erfolgt als Unterputzmontage und wird mit einem deutschen Markenfabrikat, z.B. Busch Jäger Reflex SI in Weiß ausgeführt. Die Installation der Elektroanlage erfolgt auf Grundlage und Umfang dieser Baubeschreibung und dem Ausführungsplan des Fachunternehmens.
13.2. Zählerschrank und Grundleistungen
Es wird eine Einkundenanlage nach TAB EVU und gültiger Norm geliefert und installiert. Dieser Zählerschrank hat folgende Ausstattung:
Die Verteilung wird mit 14 Automaten B 16 1pol. und 3 Stk. FI-Schutzschalter 40A 2pol. 0,03 nach DIN VDE 0100 410 komplett betriebsfertig angeklemmt. Im Hauswirtschaftsraum wird der Hauptpotentialausgleich an den vorhandenen Fundamenterder angeschlossen. An der Vorderfront wird ein Lichtauslass für eine bauseitig zu liefernde und zu montierende Hausnummernleuchte ausgeführt. Nach vollständiger Installation der Elektroanlage wird diese in Betrieb genommen, gemessen und geprüft. Dafür wird ein spezielles Prüf- & Messprotokoll erstellt.
13.3. Raumausstattung
- Eingang
1 Stck. Ausschaltung mit 1 Brennstelle
1 Stck. Standard Klingeldrücker und Gong
- Diele
1 Stck. Kreuzschaltung mit 3 Schaltern und 1 Brennstelle
2 Stck. Steckdosen
1 Stck. Telefon-Leerrohr
- Gäste WC
1 Stck. Ausschaltung mit 1 Brennstelle
1 Stck. Steckdose
- Hauswirtschafts- /Abstellraum
1 Stck. Ausschaltung mit 1 Brennstelle
1 Stck. Steckdose
- Wohnen/Essen
2 Stck. Wechselschaltungen mit 1 Brennstelle
10 Stck. Steckdosen
1 Stck. Antennen-Leerrohr
1 Stck. Telefon-Leerrohr
- Küche
1 Stck. Wechselschaltung mit 1 Brennstelle
12 Stck. Steckdosen
1 Stck. Herdanschluss
1 Stck. Spülmaschinenanschluss
- Treppenhaus
1 Stck. Ausschaltung mit 1 Brennstelle
- Flur OG
1 Stck. Kreuzschaltung mit 4 Schaltern und 1 Brennstelle
2 Stck. Steckdosen
- Kinderzimmer
1 Stck. Ausschaltung mit 1 Brennstelle
6 Stck. Steckdosen
1 Stck. Antennen-Leerrohr
1 Stck. Telefon-Leerrohr
- Elternzimmer
1 Stck. Ausschaltung mit 1 Brennstelle
6 Stck. Steckdosen
1 Stck. Antennen-Leerrohr
- Bad
1 Stck. Ausschaltung mit 1 Brennstelle Decke
1 Stck. Ausschaltung mit 1 Brennstelle Spiegel
3 Stck. Steckdosen
- Dachboden
1 Stck. Kontrollausschaltung mit Bodenlampe
1 Stck. AP-Steckdose
- Heizungsanlage
1 Stck. Gasheizungsanschluss über Heizungsnotschalter
1 Stck. Fernverstelleranschluss
1 Stck. Außenfühleranschluss
1 Stck. Umwälzpumpenanschluss
(Lieferung erfolgt durch den Heizungsinstallateur und gehört zur Heizungsanlage)
- Zähleranlage
1 Stck. Zählerschrank mit Automatenfeld und Verteilerfeld
1 Stck. FI -Schutzschalter 40A/0,03A 4-polig
15 Stck. Sicherungsautomaten B 16A
1 Stck. SLS -Zählervorsicherungshauptschalter 3-polig
1 Stck. Klingeltrafo
- Terrasse
1 Stck. Ausschaltung mit 1 Brennstelle
1 Stck. spritzwassergeschützte Außensteckdose abschaltbar
Telefon- und Fernsehdosen
- 1 Stk. Telefondose mit Einsatz und separater Fernmeldeleitung IY (ST) Y 4x0,6
- 2 Stk. Antennendosen (2-Loch) mit Einsatz und separaten Koaxialleitungen 90dB
Die Telefon- & Fernsehdosen werden verkabelt und enden ohne Anschluss zentral im Hauswirtschaftsraum. Der Anschluss ist, bedingt durch die regional unterschiedlichen Anbieter, nicht Bestandteil der Leistung.
Hinweis
In der Ausbaustufe „Rohbau“ ist die Position 13. nicht enthalten und in Eigenleistung auszuführen.
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14. Trockenbauarbeiten
14.1. Beplanken der Decke über EG im Bungalow, Decke über OG Stadtvilla
oder Decke & Dachschrägen beim Dachgeschossausbau im EFH
Diese Leistung beinhaltet das Herstellen einer tragfähigen Unterkonstruktion mit zugelassenen Befestigungsmitteln und systembezogen Systemmaßen nach Herstellervorschriften und das Beplanken dieser Unterkonstruktion mit Gipsbauplatte. Die Stärke der Platten beträgt 12,5mm, mit versetzten Stößen.
Im Bereich des zukünftigen Bades wird die Beplankung mit imprägnierten Gipsbauplatten ausgeführt. (Farbe: Grün)
Zum Spitzboden wird eine gedämmte Bodeneinstiegsluke, 60cm x 120cm, montiert. In dieser Luke ist eine Einstiegstreppe integriert. Der Deckel dieser Luke ist weiß grundiert, jedoch nicht malerfertig. Ein umlaufender Holzrahmen wird nicht montiert, jedoch der Bauherrenschaft zur Selbstmontage (nach Erledigung der Malerarbeiten) übergeben. Ein Galeriegeländer im Spitzboden ist nicht Bestandteil der vertraglichen Leistung. Sollte der Spitzboden genutzt werden, muss aus baurechtlichen Gründen dieses Geländer zusätzlich beauftragt werden.
14.2. Vorwandbeplankungen
Diese Leistung beinhaltet das Beplanken und Verkleiden der bauseits montierten Vorwandelemente im Bad und wenn vorhanden im Gäste-WC, in Linie und Umfang der Elemente. Die Ausführung erfolgt zweilagig mit 12,5mm imprägnierten Gipsbauplatten.
Hinweis
In der Ausbaustufe „Rohbau“ und „Ausbauhaus“ ist die Position 14. nicht enthalten und in Eigenleistung auszuführen.
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15. Fliesenarbeiten
Im Vertragsumfang sind folgende Flächen gefliest:
Fußbodenfliesen sind vorgesehen im
Wandfliesen sind vorgesehen im
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3m² in der Küche im Bereich der Gerätezeile (Fliesenspiegel),
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im Bad umlaufend, ohne Dachschräge, mit einer Höhe von 2m
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Gäste-WC (wenn vorhanden) umlaufend auf 1,60 m.
Die Verlegung der Fliesen erfolgt gerade. Die Verfugung wird im Wandbereich in Weiß und im Bodenbereich in Grau ausgeführt. Sichtbare Ecken werden mit einem weißen Kunststoffprofil abgeschlossen. Im Bereich der Badewanne und Dusche wird eine zweifache Streichisolierung ausgeführt. Der Materialpreis beträgt 15,- €/m².
Hinweis
In der Ausbaustufe „Rohbau“ und „Ausbauhaus“ ist die Position 15. nicht enthalten und in Eigenleistung auszuführen.
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16. Innentüren
Es werden Innentürelemente vom Hersteller PRÜM geliefert und montiert. Das Türblatt hat eine Stärke von ca. 39mm, nach DIN 68706, dreiseitig gefälzt und hat eine Röhrenspansteg-Einlage sowie eine postforming Rundkante.
Das BB-Einsteckschloss wird nach DIN18251 mit einem Buntbartschlüssel montiert. Die Türzargen werden mit Rundkantenbekleidung und runder Futterplattenkante nach DIN 18101 geliefert und montiert. Die Bekleidung hat eine Breite von 60mm und ist zur Wand ca. 16mm stark. Im Türfutter wird ein dreiseitiges und elastisches Dichtungsprofil ausgeführt.
Die Türblätter und Türfutter sind mit einer CPL-Oberfläche in Buche, Eiche, Ahorn oder in Weiß zu bemustern. Andere Holzarten sind auf Wunsch möglich.
Diese CPL-Oberflächen sind die ideale Lösung bei extremer Beanspruchung: extrem kratz,- stoß- und abriebfest, außerdem reinigungsmittelunempfindlich und zudem in exzellenter Echtholzoptik.
Hinweis
In der Ausbaustufe „Rohbau“ und „Ausbauhaus“ ist die Position 16. nicht enthalten und in Eigenleistung auszuführen.
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Allgemeine Hinweise
Uns ist wichtig, dass Sie von Anfang an wissen, welche Leistungen durch wen zu erbringen sind. Was wir für den Baubeginn voraussetzen und was grundsätzlich bauherrenseitige Leistungen sind:
Ihre Eigenleistungen unabhängig der gewählten Ausbaustufe
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Maler- und Tapezierarbeiten & Bodenbeläge
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Wände und Decken spachteln, tapezieren und streichen
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Teppichboden / Laminat / Parkett oder ähnliches verlegen
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Außenanlage
Der Umfang der Arbeiten an Ihrer Außenanlage richtet sich nach Ihrem Bedarf.
(z. B. Zuwegung, Hauseingangstreppe, Terrassen, Einfriedung … )
Weitere Bauherrenleistungen, die nicht zum Leistungsumfang gehören sind:
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sämtliche Genehmigungs-, Prüf- u. Abnahmegebühren sowie die amtlichenn Einmessungen
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Feineinmessung durch einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur
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amtlicher Lageplan und Höhenplan
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Antrags- und Anschlusskosten der Ver- und Entsorgungsträger
(Wasser, Abwasser, Energie, Gas, Telekom ….)
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Beibringen der Grundleitungen außerhalb des Baukörpers
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Erfüllung von Auflagen der Baubehörde und Versorgungsträger
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Zisternen, Drainageleitungen
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Revisionsschächte
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Klärgruben, Hebeanlagen, Rückstauverschlüsse
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Kosten für Bauaustrocknung und Heizung
Vor der Erstellung der Bauantragsunterlagen benötigen Sie
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einen Nachweis eines baureifen Grundstückes,
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Angaben zum Grundstück über Festlegungen im Bebauungsplan, über Nachbarbebauung
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Angaben über Lage und Höhe der Ver- und Entsorgungsleitungen
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einen amtlichen Lage- und Höhenplan
Vor Baubeginn benötigen wir
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Ver- und Entsorgungszusagen der Medien
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Bereitstellung von Baustrom
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Bereitstellung von Bauwasser
Für die Bauwasserversorgung ist eine Zapfstelle mit einem ¾ Zoll Auslass und einem Mindestdruck von 3-4 bar erforderlich. Die Zapfstelle darf nicht mehr als 20 m von der Baustelle entfernt sein. Die Verschließbarkeit und die eventuelle Frostfreiheit sollte vor Ort mit dem Fachgewerk abgestimmt werden.
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Gegebenenfalls die Einmessung nebst Schnurgerüst
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baubereites und versorgungstechnisch mit Strom und Wasser erschlossenes Grundstück
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eine Zuwegung mit einer Mindestbreite von drei Meter
Schlussbemerkungen
Ausstattungsgegenstände, Sanitärobjekte und Sonderbauteile in den Prospekt- und/oder Planungsunterlagen dienen dem Nachweis der Stellmöglichkeit und zur räumlichen Übersicht. Verbindlich in Art und Anzahl sind die in der vertragsgegenständlichen Bau-/Leistungsbeschreibung beschriebenen Objekte.
Die angegebenen Raumgrössen und Massangaben wurden den Vorentwürfen entnommen und entsprechend der DIN277 und/oder nach der II BV (Berechnungsverordnung) ermittelt.
Auf Wunsch können einzelne Punkte verändert und Ihrem persönlichen Bedarf angepasst werden, wenn dies technisch möglich ist, dem Stand der Technik entspricht und uns rechtzeitig vor Planungsbeginn mitgeteilt wird.
Die Ausführung der Bauleistungen erfolgt nur von geschulten, zuverlässigen und qualifizierten Fachpersonal unter Beachtung der geltenden DIN-Vorschiften, den Herstellerrichtlinien und den anerkannten Regeln der Technik. Es wird nur geeignetes Qualitätsmaterial mit einer bauaufsichtlichen Zulassung, Zertifizierung und Eignung verwendet. Grundlage dafür bildet die statische Berechnung und die Wärmeschutzberechnung.
Als Bauleiter wird ein erfahrener und zuverlässiger Fachmann eingesetzt, der als Ansprechpartner von der Bauanlaufberatung bis zur Hausübergabe der Bauherrenschaft zur Verfügung steht.
Für die Bestätigung der ausgeführten Leistungen und als Grundlage der Rechnungslegung vom Bauvertragspartner (Auftragnehmerin der Bauherrschaft), erfolgt die Begehung des Bauvorhabens durch einen Bausachverständigen des TÜV. Das entsprechende Protokoll ist Anlage der Rechnung.
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zuletzt aktualisiert am 08. Juni 2010 |
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